Waldbrand

Datum: 22. Juni 2017 um 19:03 Uhr
Alarmierungsart: Piepser, Sirene, Sms
Dauer: 3 Stunden 30 Minuten
Einsatzart: Brand  > Brand B1 
Einsatzort: Mündung Kößlarner Bach
Einsatzleiter: FF Mittich
Mannschaftsstärke: 12
Fahrzeuge: GWL1 , LF 16/12 
Weitere Kräfte: Feuerwehr Mittich, Feuerwehr Sulzbach, Feuerwehr Vornbach, KBM Stöckl (Land 3/1), Polizei


Einsatzbericht:

Am Donnerstag Abend brannte ein Waldstück an der Mündung des Kößlarner Baches in den Inn. Die FF Neuhaus wurde mit dem Stichwort „Brand B1 – Brand Wiese“ zusammen mit der FF Mittich alarmiert und rückte mit beiden Fahrzeugen und einer Mannschaftsstärke von 12 Personen aus.

Bereits vor wenigen Tagen musste dort ein außer Kontrolle geratenes Lagerfeuer gelöscht werden. Diesesmal war die Ausdehnung jedoch weit größer, sodass nach kurzer Zeit die FF Sulzbach und FF Vornbach nachalarmiert werden mussten. Insgesamt brannten auf einer Fläche von ca. 5 Hektar mehrere Glutnester. Bisher ist noch unklar, ob das Feuer von Menschen verursacht wurde oder ob sich die Fläche aufgrund der Trockenheit und anhaltenden Hitze selbst entzündet hat.

Die FF Neuhaus übernahm mit dem LF 16/12 die direkte Brandbekämpfung, welche aufgrund der starken Rauchentwicklung zum Teil nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden konnte. Kleinere Glutnester wurden zuerst mit Feuerpatschen bekämpft und danach abgelöscht, größere Nester und brennende Abschnitte wurden direkt mit Strahlrohren gelöscht. Die Wasserversorgung für das LF 16 übernahm die FF Sulzbach.

Das GWL sorgte mit der Tragkraftspritze TS 8/8 für die Wasserversorgung von Mittich 40/1 und einem Trupp der FF Neuhaus. Zusätzlich übernahm es den Rücktransport der gebrauchten Schläuche und Armaturen mit dem Rollcontainer „Gitterbox“.

Die FF Vornbach bekämpfte den Brand von der anderen Seite des Waldstücks, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.

Abschließend wurde das betroffene Gebiet großflächig mit Wasser benetzt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Die FF Neuhaus traf um ca. 21:30 Uhr wieder im Feuerwehrhaus ein, damit war der Einsatz aber noch nicht beendet: das Waschen und Aufhängen der dreckigen benutzten Schläuche, sowie das Bestücken der Fahrzeuge dauerte eine weitere Stunde, sodass wir erst gegen halb Elf wieder auf Status 2 wechseln konnten.


ACHTUNG:

Es besteht weiterhin akute Waldbrandgefahr!