Jugendfeuerwehren arbeiten bestens zusammen

Gemeinschaftsübung im „Unteren Inntal“ – Sehr gute Nachwuchsarbeit gewürdigt

Neuhaus am Inn. Die Jugend ist an der Feuerwehrarbeit interessiert und bereit, für den Dienst am Nächsten einzutreten. Dies unterstrich einmal mehr die gute Beteiligung an der Gemeinschaftsübung „Jugendfeuerwehren im Unteren Inntal“ in der Inntal Gärtnerei in Rothof, an der insgesamt 70 Jugendliche der Wehren Vornbach, Neuhaus, Mittich, Neuburg, Neukirchen und Höch-Fürstdobl teilnahmen.

Dass bei den Wehren eine hervorragende Jugendarbeit geleistet wird, wurde hier einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Eine Bestätigung dafür ist auch die stets gute Beteiligung an Veranstaltungen und Prüfungen für die Feuerwehrnachwuchskräfte wie z.B. der Jugendleistungsprüfung, der Jugendflamme, der modularen Truppausbildung oder auch beim Jugendzeltlager.

Bei der „Jugendfeuerwehr-Gemeinschafts-Großübung“ ging es darum, wieder einmal mit mehreren Jugendfeuerwehren zusammen einen umfassenden Löschangriff zu üben, sagte Kreisbrandmeister Markus Stöckl, der hier federführend tätig war. „Ziel der Übung war aber nicht nur das Zusammenarbeiten mehrerer Jugendfeuerwehren, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen unserer Nachwuchs-Feuerwehrler“, fügte er an.

Kreisbrandmeister Markus Stöckl machte zunächst die Teilnehmer mit der Übungssituation vertraut. Zur Brandbekämpfung galt es, zwei Förderstrecken aufzubauen. Die beiden Förderleitungen hatten dabei eine Länge von jeweils über 500 Meter. Diese Strecke wurde vom Vornbacher Bach und von dem im Betriebsgelände befindlichen Weiher her aufgebaut. Insgesamt wurden 62 B-Schläuche und 20 C-Schläuche verwendet, was eine Länge von 1240 Metern ergibt. Die Wasserentnahme erfolgte durch die Wehren Vornbach und Neuburg, die übrigen Wehren wurden in der Förderstrecke oder zur Brandbekämpfung (durch zehn C-Rohre) eingesetzt. Die Führungsunterstützung erfolgte durch die Feuerwehr Vornbach.

Bei dieser Großübung waren auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands KBI Stefan Drasch und der Jugendbeauftragte für den KBI-Bereich Passau-West Sebastian Huber mit dabei. Aufmerksame Beobachter des Übungsverlaufs waren die Bürgermeister Wolfgang Lindmeier (Neuburg), Stephan Dorn und 3. Bürgermeister Uwe Pischl (beide Neuhaus).

Dass die Mädchen und Buben bei ihren jeweiligen Wehren gut ausgebildet und eben auf solche Übungen vorbereitet werden, wurde auch hier einmal mehr unter Beweis gestellt. Die Zusammenarbeit unter den Wehren klappte wie am Schnürchen, und so kam das Löschwasser auch schnell von der jeweiligen Entnahmestelle über die lange Förderstrecke zum Verteiler und danach zu einem der zehn C-Strahlrohre.

Bei der Schlussbesprechung bedankte sich Kreisbrandmeister Stöckl bei Maximilian Schießtl von der Inntal Gärtnerei, die ihr Betriebsgelände zur Verfügung gestellt hatte, dann ging er auf den Übungsverlauf ein. Die Zusammenarbeit zwischen den Wehren habe hervorragend funktioniert, stellte er fest. Auch das Thema „Schutzkleidung“ sprach er an. Dabei gehe es einmal mehr um die Sicherheit der Einsatzkräfte.

Alle Feuerwehrnachwuchskräfte waren sehr konzentriert bei ihrer Arbeit, stellte Bürgermeister Dorn fest. Es wurde eine Riesenleistung von den 70 Jungfeuerwehrler erbracht.

Jugendbeauftragter Huber wies in seinen Ausführungen auf einige Veranstaltungstermine hin.

Kreisbrandinspektor Drasch bedankte sich bei allen Feuerwehrnachwuchskräften für die Teilnahme an der „Jugend-Gemeinschaftsübung“. Ein großes Dankeschön richtete er aber auch an die jeweiligen Jugendleiter und Betreuer. Hier werde eine sehr gute Nachwuchsarbeit in den jeweiligen Wehren geleistet. Bei dieser Übung war einmal mehr die Zusammenarbeit zwischen den Wehren gefragt. „Damit konnten wir auch unter Beweis stellten, dass man gemeinsam viel erreichen kann.“

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