Schärding wurde zum Zentrum für Zillen
1200 Zillenbesatzungen beim 63. oberösterreichischen Landes-Wasserwehrleistungswettbewerb – Auch Schifferer-Brüder mit dabei
Neuhaus am Inn/Schärding. Planmäßig startete zum Wochenende an der Schärdinger Innlände der inzwischen 63. oberösterreichische Landes-Wasserwehrleistungswettbewerb. Die Wasserbedingungen im 15 Grad kalten Inn waren im Vergleich zum letzten Bewerb 2016 in Schärding wesentlich moderater, trotzdem erforderte es Geschick und Können, die Strecke erfolgreich zu absolvieren, um in das Ziel einzufahren. Einige Zillenbesatzungen hatten jedoch mit der Wasserströmung des Inns zu kämpfen und gingen über Bord. Doch wegen der sommerlichen Temperaturen war das für die Betroffenen zugleich eine spontane und unvorhergesehene Erfrischung. Knapp 1200 Zillenbesatzungen gingen an den Start. Nicht nur aus Oberösterreich, sondern 169 auch aus Bayern, Niederösterreich, Salzburg und Tirol in den Gästeklassen. Darunter auch acht Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus am Inn. Zwei davon erreichten das Silberne Leistungsabzeichen, vier das Bronzene. Mit dabei auch die zwei Söhne von Altbürgermeister Josef Schifferer, Martin und Josef. Sie betreiben übrigens den „Zillensport“ bereits seit 2016. Die Leistungsabzeichen in Silber haben sie bereits vor Jahren erhalten. Diesmal waren die „Schifferers“ mehr als „Gaudi“ dabei, landeten „im oberen Mittelfeld“ und freuten sich natürlich, dass sie vom Publikum, so quasi vor der heimischen Haustüre am Inn drüben und herüben angefeuert wurden. Kein Wunder, herrscht zwischen der Stadtfeuerwehr Schärding und der FF Neuhaus am Inn schon seit Jahrzehnten nicht nur ein freundschaftliches Verhältnis, sondern man unterstützt sich auch und hilft regelmäßig „drent und herent“, wenn Not am Mann ist. Der Neuhauser Feuerwehrkommandant (auch ein „Schifferer“) Klaus Schifferer freute sich über das gute Abschneiden seiner Kameraden.
− gru
Quelle: Passauer Neue Presse vom 16.06.2025


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