Grenzüberschreitendes Katastrophenschutzlager

Projekt AB 105 – Grenzüberschreitendes Sandsackmanagement zum Hochwasserschutz am Unteren Inn

Hauptziel: Errichtung und Betrieb eines grenzüberschreitenden Sandsacklagers


Detailierte Projektziele:

  • Grenzüberschreitender Schutz vor Wetterextremen und Naturkatastrophen
  • Verhinderung von großen Schäden durch Hochwasser und Schutz der Bevölkerung
  • Verbesserung des grenzüberschreitenden Sandsackmanagements bei Hochwasser und Starkregen am Unteren Inn
  • Bevorratung einer für alle 4 beteiligten Gemeinden und Feuerwehren ausreichenden Sandsackmenge, auf die alle von einen zentralen Punkt aus zugreifen können
  • Grenzüberschreitende schnellere und effizientere Hilfe im Katastrophenfall
  • Grenzüberschreitende Zusammenlegung aller Einsatz-Utensilien für den Katastrophenschutz am Unteren Inn an einer zentralen Stelle

Lead-Partner: Stadtgemeinde Schärding
Projektpartner: Gemeinde Brunnenthal, Gemeinde Neuhaus a.Inn, Gemeinde St. Florian a.Inn;
Projektlaufzeit: 1.12.2015 –31.12.2017
Gesamtprojektkosten: 570.035,53 Euro
Eingeplante EFRE-Mittel: 427.526,64 Euro

13. September – KAT-Lager besichtigt!

Die Dienstagsübung am 13. September nutzten die Einsatzkräfte der FF Schärding sich mit dem neuen KAT-Lager vertraut zu machen. Dies war der Beginn einer dreiwöchigen Übungsserie, wo man sich in der ersten Übung einen allgemeinen Überblick verschafft hat und in weiterer Folge die Details wie das Sandsackmanagement, … genauer anzusehen.

24. August – Videobeitrag von TRP1

http://www.trp1.de/grenzueberschreitender-hochwasserschutz-3/

24. August – Fassadenmontag!

Nachdem seit letzter Woche das Lager eingeräumt ist, fangen wir damit an, auch den Büro- und Aufenthaltsraum einzurichten. Der Gemeindetischler ist dabei schon sehr fleissig gewesen. Im Außenbereich nimmt auch die Fassade schön langsam Formen an.

18. August – erste Bilder vom fertig eingeräumten Lager

Hier finden Sie die ersten Bilder vom fertig eingeräumten Lager.

18. August – Ersteinschulung

Nachdem die Umräumaktion mit viel Unterstützung in 3 Tagen abgeschlossen werden konnte, wurden bereits heute die Mitarbeiter des Bauhofs und die Einsatzassistentinnen der Stadtgemeinde Schärding im Lager geschult, sodass Hochwassereinsätze im Bereich des Hochwasserschutzes ab sofort von dort gestartet werden. Auch die ersten – rund 2.300 gefüllten – Sandsäcke sind in Gitterboxen gelagert und bereits einsatzbereit. In den nächsten Tagen werden noch die weiteren Gespräche für die Alarmplanung stattfinden.

17. August – Umräumaktion Tag 2

Der heutige Tag wurde genutzt, um bei allen Geräten, … eine fundierte Einschulung durch die Errichterfirmen zu erhalten. Weiters wurde ein Großteil der – jetzt auf mehrere Standorte aufgeteilten – Utensilien in das neue Lager zu transportieren und dort mit dem Einräumen zu beginnen. Die bisher gefüllt bereitstehenden Sandsäcke, die Hochwasserschutzelemente, … sind nun schon im neuen Lager und warten in den nächsten Tagen noch darauf taktisch sinnvoll geschlichtet zu werden.

16. August – Übersiedlung hat begonnen

Heute konnte mit der Übersiedlung der ersten Utensilien in das neue Gebäude begonnen werden. Bis Freitag werden täglich rund 8 Mitarbeiter – größtenteils Freiwillige –  die Transportarbeiten durchführen. Wenn alles gut läuft ist der Bereich „Hochwasserschutz Schärding“ am Freitag einsatzbereit und im Lauf der nächsten Woche auch der Bereich „Sandsackmanagement“.

10. August – Reinigung und Sandlieferung

Die letzten Nacharbeiten laufen auf Hochtouren, die Zaungestaltung wird gerade vorgenommen und auch die erste Sandlieferung für das Sandsackmanagement ist bereits eingetroffen. Ab nächste Woche wird das Gebäude Zug um Zug bezogen.

8. August – Alarmplanerstellung

Am 8. August besichtigten die Feuerwehrkommandanten der vier Gemeinden das fast fertige KAT-Lager und im Anschluss wurde der gemeinsame Alarmplan ausgearbeitet und die Eckpunkte wurden fixiert. In weiterer Folge werden die Besprechungsergebnisse in den einzelnen Feuerwehren besprochen, sodass bis zur Eröffnung ein gültiger einsatztauglicher Alarmplan vorliegt.

4. August – es wird asphaltiert

Nun wird auch die Außenanlage langsam staubfrei. Heute wurde mit den Asphaltierungsarbeiten begonnen, welche hoffentlich planmäßig am Montag beendet werden. Auch die außerhalb des Grundauftrages angeschafften Utensilien wie Hochdruckreiniger, Drucksteigerungspumpe, Luftentfeuchter, … werden angeliefert und montiert. Auch werden die bei der Abnahme festgestellten Nachbesserungsarbeiten Zug um Zug erledigt.

29. Juli – fast fertig

Für die erste Abnahme des Baus am kommenden Montag ist fast alles fertig. Letzte Kleinigkeiten werden noch ergänzt. Strom ist angeschlossen, die Hebebühne hat die TÜV-Prüfung bestanden und die Wasser, Abwasser, Luft und Strominstallationen sind großteils fertig gestellt.

26. Juli – Montagen

Von Tag zu Tag wird es konkreter. Heizkörper werden montiert, das WC ist fast fertig, der Außenverteiler montiert und die Steckdosen werden nach und nach verkabelt.

22. Juli – auch am Samstag wird gearbeitet!

Auch am Samstag bleibt die Baustelle nicht ruhig. Nachdem die Beleuchtung innen fertig ist und auch die Stiefelwaschanlage schon positioniert ist beginnen die Elektriker mit dem Einziehen der Kabel.

20. Juli – Innenausbau voll im Gange

An allen Ecken und Enden wird gearbeitet. Die Tore werden eingebaut, die Bodenbeschichtung ist bereits fertig. Erste Steckdosen, Schalter, Druckluftabgänge und Wasseranschlüsse werden installiert. Das Vordach im unteren Bereich wird gerade montiert und die Mauer an der Grundstücksgrenze ist nahezu fertig. Weiters ist die Hebebühne in der Endausbauphase und auch die Absturzsicherungen sind größenteils montiert.

15. Juli – Fenster werden gesetzt

Endspurt ist angesagt, auch am Samstag wird gearbeitet. Nachdem gestern das Dach dicht geworden ist, mussten die Dachdecker heute noch Restarbeiten erledigen. Heute wurden auch bereits die Fenster eingesetzt. Nächste Woche soll der Fußboden im Aufenthaltsbereich kommen und am Donnerstag werden voraussichtlich die Hallentore geliefert.

14. Juli – Dach geliefert!

Endlich ist auch das Dach eingetroffen und am Freitag, 14. Juli wurde es montiert. Auch die Fliesenleger und Maler sind fleißig. Die Verkleidung der Hebebühne ist auch bereits fertig!

Viele Firmen arbeiten!

8 Firmen haben heute gleichzeitig an unserem KAT-Lager gearbeitet. Der Gasanschluss wurde hergestellt, der Trockenbau im Obergeschoß ist so gut wie fertig. Elektriker und Installateure verlegen gerade hunderte Meter an Leitungen und auch der Lastenlift nimmt bereits Formen an. Im Außenbereich wurde am Vordach gearbeitet und auch die Einfriedungsmauer entsteht bereits.

Innenausbau schreitet voran!

Wie man auf den Bildern sieht, ist der Innenausbau schon gut vorangeschritten. Auch die Zuleitungen sind fertig gegraben, heute konnte der Wasseranschluss zum Gebäude fertig gestellt werden. Im Außenbereich beginnen die Restarbeiten wie zum Beispiel die Fertigstellung der Stein-Stützmauer. In der nächsten Woche wird mit der Einfriedung begonnen. Auch das Dach – welches mit leichter Verspätung erwartet wird – soll demnächst eintreffen, sodass auch im 1. Stock die Installationsarbeiten durchgeführt werden können.

Besichtigung KAT-Lager

Im Zuge der Dienstagsübung am 27. Juni wurde der fertig gestellte Rohbau des Katastrophenschutzlagers besichtigt. Nun kann man – nachdem auch die Vorfläche in Richtung Damm bereits fertig geschüttet ist und die Inneninstallationen beginnen schon eine erste Vorstellung des fertigen Bau’s bekommen. Nach einer Kurzvorstellung durch Kommandant Hutterer wurde in drei Gruppen das Gebäude im Detail unter die Lupe genommen. Auch die Oldies waren natürlich mit von der Partie.

Innenausbau beginnt!

Der Innenausbau im oberen Bereich hat begonnen und die Wände von Trockenraum, Lager, WC und Zentrale sind bereits fertig. Nun werden die Installationen durchgeführt. Kabel, Wasserleitungen, … werden verlegt, sodass Ende der Woche der Estrich gesetzt wird. Auch im Außenbereich laufen gerade viele Arbeiten ab. Die Versorgungsleitungen für Gas, Strom, Wasser und Telefon werden gegraben und im Bereich Richtung Damm ist die Stein-Stützmauer bereits gesetzt, sodass auch von der Dammseite der Zugang zum KAT-Lager bereits möglich ist.

10. Juni

Die ersten Fenster wurden gesetzt und die erste Decke ist bereits eingezogen. Die großen Leimbinder warten noch abgedeckt auf die Montage. Auch im rückwärtigen Bereich wird die Fläche in Richtung Damm schon aufgeschüttet und verdichtet. Viele Besprechungen über Details sind gerade nötig.

Ende Mai – fertig für das Dach

Der Betonbau ist so gut wie abgeschlossen. Derzeit finden die Restarbeiten statt und das Gebäude wartet auf das Dach, welches in den nächsten Wochen kommen wird. Im Hintergrund laufen die Detailplanungen für die Elektro- und Haustechnikinstallation.

Fernsehbeitrag TRP1, die Zweite

Anlässlich der Pressekonferenz mit anschließender Baustellenbesichtigung hat der Fernsehsender Tele Regional Passau einen weiteren Beitrag über das grenzüberschreitende Katastrophenschutzlager erstellt:
http://www.trp1.de/grenzueberschreitender-hochwasserschutz-2/

 

16. Mai – Baustellenbesichtigung mit Landesrat Hiegelsberger (ÖO)

Am Dienstagvormittag fand eine Pressekonferenz mit anschließender Baustellenbesichtigung mit Landesrat Max Hiegelsberger (OÖ) statt.

Pressemitteilung der Stadtgemeinde Schärding

Baustelle KAT-Lager im Zeitplan!

Landesrat Max Hiegelsberger besichtigt Baustelle

Beste Gemeinde- und Feuerwehrkooperation wird im Raum Schärding gerade gelebt. Die Gemeinden Brunnenthal, Neuhaus am Inn, St. Florian am Inn und Schärding am Inn errichten ein gemeinsames Sandsacklager, um im Ernstfall gerüstet zu sein. „Es freut mich, dass die Zusammenarbeit auf der Kommunalebene und auch im Feuerwehrbereich hier sehr gut und effizient funktioniert. Wenn wir Synergien gezielt nutzen können wir in Oberösterreich viel bewegen“, so Landesrat Max Hiegelsberger bei der Besichtigung der Baustelle am 16. Mai 2017. Die Hochwässer 2002 und 2013 haben in allen vier beteiligten Gemeinden gezeigt, dass im Bereich des Sandsackmanagements Verbesserungsbedarf besteht. Nun wird genau für diesen Bereich eine gemeinsame Lager- und Füllstätte errichtet. Rund € 1,4 Millionen wird das Bauwerk kosten. Der Bau läuft und noch im Sommer ist mit der Fertigstellung zu rechnen. Im Herbst soll das Gebäude dann in Betrieb gehen und von den sechs Feuerwehren der vier Gemeinden betrieben werden. In diesem Gebäude werden zusätzlich auch die Hochwasserschutzelemente der Stadt Schärding und weitere Utensilien für den Schärdinger Katastrophenschutz gelagert. Die Finanzierung erfolgt – aufgeteilt nach der Nutzfläche – durch die beteiligten Gemeinden, das Land Oö. und den Bund. Einen wesentlichen Beitrag zum Sandsackbereich leistet auch die Europäische Union durch den Interreg-Fördertopf. Dazu wurde ein eigenes Projekt ausgearbeitet und es sind dabei rund € 430.000,- an EU-Mitteln vorgesehen. Intensive Planungen und Verhandlungen sind dem Baustart vorangegangen. Nach ersten Ideen im Jahr 2009 wurde es nach dem Hochwasser 2013 konkret. Drei Jahre haben Planungen, Grundstückssuche- und verhandlung, Detailausarbeitungen, Einreichungen im Interreg-Programm und Ausschreibungen gedauert, bevor zu Jahresbeginn 2017 mit dem eigentlichen Bau begonnen werden konnte. Der Standort nahe am Inn, aber im 100jährlich geschützten Hochwasserbereich (nach Errichtung Hochwasserschutz Neustift – wasserrechtlich bereits verhandelt), ist ideal und zentral auch an der Neuen Innbrücke gelegen. „Unsere Bevölkerung braucht im Ernstfall – sowohl bei Starkregen als auch bei Hochwasser – rasche Hilfe und diese kann mit der Inbetriebnahme dieses gemeindeübergreifenden Lagers besser gewährleistet werden. Unsere sechs Feuerwehren können im Ernstfall ohne Zeitverzögerung einschreiten, wenn das Wasser Wohnhäuser, aber auch Firmenareale bedroht,“ sind sich die Bürgermeister Roland Wohlmuth (Brunnenthal), Stephan Dorn (2. Bürgermeister der Gemeinde Neuhaus), Bernhard Brait (St. Florian) und Franz Angerer (Schärding) einig. Nach der Inbetriebnahme sind im Lager rund 30.000 Sandsäcke (bei einem großen Hochwasser gibt es Bedarf für rund 15.000 Sandsäcke in den vier Gemeinden) gelagert, davon ca. 6.000 bereits gefüllt und in Gitterboxen transportfähig gelagert. Das Lager ist auch dafür ausgelegt, dass dort dann im Einsatzfall die leeren Sandsäcke mittels eigener Sandsackfüllmaschine durch Personal der sechs Feuerwehren gefüllt werden. Für die Logistik kann im Bereich des Lagers bei Hochbetrieb ein Einbahnsystem errichtet werden.

Mitte Mai – 1.OG fast fertig betoniert

Bis auf 2 Wände ist das 1. Obergeschoß fertig betoniert. In den nächsten Wochen wird die Hinterfüllung zum Damm durchgeführt und es beginnen die Arbeiten an der Dachkonstruktion!

Mitte April – Decke betoniert

Vor Ostern und genau im Bauzeitplan konnte die Decke betoniert werden. Zuvor wurde auch noch die Fertigteilstiege ins Obergeschoß eingebaut. Parallel dazu wird auch bereits an den Vorarbeiten für den außenliegenden Reinigungsplatz (für die HWS-Elemente, Sandsackgitterboxen, …) gearbeitet.

Ende März – Erdgeschoß fast fertig betoniert

Beinahe alle Wände im Erdgeschoß und die erste Stützmauer in Richtung Damm sind bereits betoniert. Nächste Woche sollen noch die letzten Mauern betoniert werden, bevor die Schalungsarbeiten an der Decke beginnen können.

Übergabe Teleskoplader

Am Dienstag, 28. März wurde der für das KAT-Lager angeschaffte geländegängige Stapler (Teleskoplader) offiziell von Vizebürgermeister Gerhard Pacher an die Feuerwehr übergeben.

Fernsehbeitrag TRP1

Der Fernsehsender Tele Regional Passau war zu Gast und hat einen netten Beitrag von unserem grenzüberschreitenden Projekt gedreht:
http://www.trp1.de/grenzuebergreifender-hochwasserschutz/

 

Erste Wände betoniert!

Die ersten Wände sind fertig betoniert – in den nächsten Tagen folgen weitere Bereiche.

Lieferung Teleskoplader

Am 21. März wurde der Teleskoplader (geländegängiger Stapler) angeliefert und es wurden die ersten Personen eingeschult. In weiterer Folge wird die Beklebung vorgenommen und es werden weitere Maschinisten – von allen 4 Feuerwehren und ggf. den Bauhöfen – eingeschult.

Mitte März 2017

Nachdem die Bodenplatte letzte Woche betoniert wurden gehen die Arbeiten nun rasch weiter. Die Schalungswände werden aufgestellt und im Lauf der nächsten Woche werden die ersten Wände betoniert!

Baubeginn Februar

Im Februar konnte somit der offizielle Bau begonnen werden. Die Baustellentafel steht, erste Fundamentgruben werden ausgehoben und Stützpfähle müssen gebohrt werden. Noch in der ersten Märzhälfte soll die Bodenplatte betoniert werden.

Anfang Februar Rodung und Kanalverlegung

Im Februar wurde neben der Rodung der Dammböschung auch begonnen Drainagrohre zu verlegen, welche später für den Hochwasserschutz benötigt werden. Diese Arbeiten müssen vorgezogen werden, weil sie später nicht mehr möglich sind.

Jänner 2017

Im Jänner wurde mit den Vorarbeiten zur Baustelle KAT-Lager begonnen. Das bestehende Gebäude musste abgetragen werden.


Quellen:

http://www.neuhaus-inn.de/wp-content/uploads/2017/01/ProjektAB-105-Sandsackmanagement.pdf

 

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